Sonntag, 29. September 2013

Bucktopia 2013

Was wäre wenn...?
Das Leben nach einer globalen Katastrophe.
 
 
Einen Einblick in das endzeitliche Szenario
gibt das Kunst- und Kulturfestival „Bucktopia“,
an diesem Wochenende, auf dem Magdeburger "Werk4-Gelände".
 
Seine "Bewohner"
 (Buckaunauten, Bucktopianer oder auch Bucktopisten  genannt)
wollen die zukünftige Welt neu gestalten:
Selbstbestimmung, Freiheit und schöpferisches Gemeinwohl.
  
 
 Gäste/ Besucher (erkennt man an bunt gestalteten Armbändern)
können durch Künstler/innen, Musiker/innen
und Autor/innen auf eine Reise zum Neuentwurf der Zivilisation gehen.
 
 
Konzerte, Shows, Installationen, Aufführungen und
 faszinierende Fassadenprojektionen regen zum Nachdenken an.
 


Mein "kleiner" Bruder...
 
 - einer der Veranstalter und Mitglied von "Rand und Band e.V." (Klick)-
 

 
...und sein momentanes "Zuhause" auf dem Gelände, das Rathaus.
Jeder von uns Geschwistern hat seine eigene kreative Ader entdeckt. ;-)
 
 
Interessierte können sich an verschiedenen Stationen
  über Recycling, dauerhaft funktionierenden/ nachhaltigen Kreisläufen,
 Ökoeffizienz und "Urban Gardening" informieren
 oder sich am vielseitigen Marktgeschehen beteiligen.

 
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt...

 
Jüngere Besucher können sich an
unterschiedlichen Ständen kreativ betätigen...

 
Das Industriegelände des leer stehenden ehemaligen
 "VEB Sauerstoff und Acetylen Werks Magdeburg"
wird regelmäßig von der experimentellen,
urbanen Kunst- und Sportszene
als Kultur-, Sport und Veranstaltungsort neu genutzt.
 

 
Schöner Wohnen 2.0 - im Jahr 2040?
 


 





 
Dieses Festival zeigt:
Es gibt noch Zeit zum Umdenken!
 
 
 

Mittwoch, 25. September 2013

Herbstliche Mirabellen-Tarte

 Als Kind mochte ich sie als Nachtisch aus dem Glas,
heute nasche ich sie gern frisch vom Baum.
 
 
Dieses Jahr habe ich sie zum ersten Mal
 zum Backen verwendet.
 
 
Dieses Tarte-Rezept müsst ihr probieren!
Es funktioniert auch mit Pflaumen oder dünnen Apfelscheiben...

 
Für den Tarte-Boden benötigt ihr: 
 

Teig: 200 gr. Mehl gesiebt 1 TL Zucker 100 gr. Butter 50 ml Wasser mit etwas Salz Belag: 800 gr. Mirabellen frisch 70 gr. Butter 100 gr. Zucker 80 gr. Zucker-Zimt-Mischung

200 g gesiebtes Mehl 
 1 TL Zucker
 100 g Butter
 50 ml Wasser
etwas Salz

 
Für den Belag:
 
 800 g frische Mirabellen
70 g Butter
100 g Zucker
80 g Zucker-Zimt-Mischung

 
 Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben,
 Zucker und Butter dazu geben.
Etwas (ca. 2 Prisen) Salz in Wasser lösen
und zum Mehl-Butter-Gemisch dazugeben.
Die Masse vorsichtig durchkneten
 (bis ein homogener Teig entstanden ist)
 und ca. 20 min. im Kühlschrank ruhen lassen.
 
 
 Die Form großzügig mit Butter einfetten.
100 g Zucker gleichmäßig in der Form verteilen
 und bei 175 Grad (Umluft)
 für ca. 20 Min. im Ofen karamellisieren.
 
 Hier müsst ihr unbedingt in Sichtweite bleiben.
 Zeit und Temperatur können je nach Ofentyp variieren.
 Ich habe den Zucker in unserem Umluft-Ofen bei 200 Grad karamellisiert
 und die letzten Minuten zusätzlich die Grillfunktion eingeschaltet.
 Der Zucker darf nicht verbrennen!
 
 
 Die Form mit dem karamellisierten Zucker aus dem Ofen nehmen
und die entsteinten Mirabellen, mit der Schnittstelle
 nach oben, in die Form legen.
 
Mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.
Darauf 40 g Butter (in Flocken) verteilen.


 Zum Schluss den Teig aus dem Kühlschrank holen
 und auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen.
Die Mirabellen mit dem Teig vorsichtig abdecken.
 Überstehende Ränder mit einem scharfen Messer abschneiden.

 
Dann kommt die Form für 35 - 40 Minuten,
bei 175 Grad (Umluft) in den Ofen.

 
Die Wartezeit kann man sich z.B. mit einem neuen Buch verkürzen. ;-)
 

 
 Die goldbraune Tarte aus dem Ofen holen
 und 10 Minuten abkühlen lassen.
Dann auf eine Platte oder einen großen Teller stürzen.
 
Wir genießen die Tarte noch warm
und mit einer Kugel Vanilleeis.
 
Das Rezept ist etwas aufwändiger,
aber die Arbeit lohnt sich wirklich.
Schöner Karamell-Sirup mit einer fruchtigen Note...
Himmlisch!







Freitag, 20. September 2013

We love...Schloss "Egeskov"!

Weiter geht es mit der Reisereportage
und eines unserer liebsten Ausflugsziele in Dänemark.
Achtung Bilderflut!
 
 
Viele von euch werden es sicherlich schon kennen.
Es gehört zu den berühmtesten und
beliebtesten Schlössern in Dänemark.
 
Denn zum Schloss (Klick) gehört ein großer Park
mit vielen Spielmöglichkeiten, Museen
und weiteren tollen Aktivitäten.

 
Einen wunderbaren Ausblick über den Park
 hat man vom "Tree Top Walking".
In einem Buchenwald können "Abenteuerlustige"
 100 Meter weit in 10 bis 15 Metern Höhe
 von einer Baumkrone zur nächsten wandern.
 Die längste Spanne beträgt 17,8 Meter
und es gibt es sechs Plattformen zum Verweilen.
 
Sogar mein großer Schatz hat sich diesmal
 hier hoch getraut-nicht freiwillig!
Er leidet ein wenig unter Höhenangst
und ich habe ihn unter dem Vorwand
 -die schöne Aussicht zu fotografieren- 
nach oben gelotst.
Er wollte natürlich gleich wieder runter
...tja...aber leider besteht hier "Einbahnverkehr".
Die nächsten Besucher kamen schon hinauf
 und so konnte er nur über den "Walk" wieder hinunter.
Ich weiß, ich bin wirklich gemein.
Aber er wer danach ganz stolz auf sich.
Wirklich!

 
Die vielen Spielplätze lassen jedes Kinderherz höher schlagen.
Es gibt auch einen Spielbereich mit Spielen aus den früheren Jahrhunderten.

 
Aber passt auf!
So einfach wie es aussieht, ist es nicht.
Diese Stelzen sind kreuzgefährlich.
Ich möchte nicht, dass sich einer von euch
 diese Dinger über die Ohren haut.
Das tut höllisch weh!
 
Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten,
hatte wirklich noch Tage später ein schmerzendes rotes Ohr. :-(
 
Da ist eine Fahrt mit dem "Ritter-Segway" etwas einfacher.
Spannende Hindernisse mit der magischen Ritterkappe überwinden...
 
 
Auf dem Gelände des Parks gibt es viele tolle Ausstellungen.

 
Oldtimermuseum, ein Kaufmannsmuseum und ein Falck-Museum...
Um nur einige zu nennen.

 
Auch im Schloss gibt es spannende Dinge zu entdecken.


In einem Raum steht das märchenhafteste Puppenhaus der Welt:
 "Titanias Palast".
 

 
Schon als Kind habe ich es mit leuchtenden Augen
(damals stand es noch im Legoland) bestaunt.

 
Es wurde vom englischen Maler bzw. Offizier "Sir Nevile Wilkinson"
 und vielen Handwerkern gebaut.
 
 
 Zu dem Palast gibt es eine sehr schöne Geschichte:
Seine kleine Tochter hatte sich ein Haus für die Elfen gewünscht,
 die sie draußen im Garten gesehen hatte.
 Sie war davon überzeugt, dass sie in unterirdischen Löchern hausten
 und ein feineres Haus verdient hätten.

 
15 lange Jahre hat es gebraucht, um ihr diesen Wunsch zu erfüllen.
Und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!
 So viele herrliche Details und kleine Kunstschätze
 aus der ganzen Welt...
 
Im Eingangsbereich kann man ein Buch
 über die Geschichte des Palastes kaufen.
Leider war es mir bisher nicht vergönnt,
eines dieser Bücher (auch in deutscher Sprache) zu erstehen.
Sie waren an diesem Tag immer (!) ausverkauft.
 
Wer mir gern eine kleine Freude machen möchte,
kann mir von seinem nächsten Besuch ein Exemplar mitbringen! ;-)
 

 
Meine Nichten sind immer total fasziniert von dieser Holzpuppe.
Sie liegt auf dem Dachboden des Schlosses.
Sie darf niemals-nicht (!) bewegt werden,
sonst versinkt das Schloss am heiligen Abend im Burggraben.
Wehe! ;-)
 
 
Den Rosengarten soll ich euch auch unbedingt noch zeigen.
Meine jüngste Nichte ist eine ausgesprochene Liebhaberin von Rosen.
Sie hat ihr Näschen an jede der 100
 verschiedenen Rosensorten gehalten.
Ja...an jede Sorte, die an diesem Tag blühte. :-)


Der Eintrittspreis ist hier etwas höher.
Dafür bekommt man hier aber auch viel für sein Geld geboten
und es wird auch immer wieder in den Park investiert.
Wir haben bei jedem Besuch etwas Neues entdecken können.
 
 
Und dieses Lachen (einer wunderbaren "Heranwachsenden")
 ist unbezahlbar...und zeigt, dass sich ein Besuch
 für die ganze Familie lohnt.
 
 
Übrigens gibt es inzwischen am Ein- bzw. Ausgang
 sogar einen Shop mit einer Gärtnerei
(mit einer tollen Auswahl an Duft- und Schlossrosen).
 
Puuuh...diesmal gab es viel zu lesen.
Ich hoffe, ihr habt alle durchgehalten
und ein kleinen/interessanten Einblick erhalten.
 
Ich würde mich sehr freuen. ;-)
 
Ein schönes Wochenende!
Wir werden das Landeserntedank-Fest feiern.
 
P.S. Besucht unbedingt den schönen Herbstmarkt
der "Krämerei Lübberstedt" (Klick).
 
 

Mittwoch, 18. September 2013

DIY: Woodland Animals

Als ich sie auf dem Cover der aktuellen "Mollie Makes" sah,
 dachte ich: Das kannst du auch!
 
 
Und auch wenn sie nicht "perfekt" sind,
bin ich doch ziemlich stolz.
 
 
Meine ersten (von Hand) selbstgenähten Stücke.
Ihr wisst ja...Handarbeiten und ich... ;-)

 
Mit ganz viel Liebe und "Herzblut" erarbeitet,
sind sie heute zu zwei ganz tollen Menschen gereist.
Zur Dekoration, als Nadelkissen, oder...oder...

 
Ich hoffe, sie gefallen.
 
Wollt ihr euch diese süßen Waldbewohner auch nach Hause holen?
Hier (Klick) findet ihr die Anleitung.